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In den Jahren um 1880 verbanden geschichtliche Zufälle die Kathedrale von Mirepoix, einer kleinen mittelalterlichen Stadt im Katharerland am Fuße der Pyrenäen, mit einer berühmten Orgelbauer-Werkstätte in Giengen in Süddeutschland.
Aus diesem Zusammentreffen entstand 1891 absolut repräsentativ für die deutsche Orgelbaukunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts ein außergewöhnliches Instrument von ausladenden Dimensionen, ein äußerst seltenes Zeugnis dieser Kunst auf französischem Boden.
Zwei Facetten dieser Orgel, die Solokonzertorgel mit orchesterartigen Charakteristiken und die Orgel als Begleitinstrument mit einem großen Reichtum an mannigfältigen Spielmöglichkeiten, bringt Stephane Bois in einem typischen Solokonzert, in der Gestaltung im Duo mit Violine (Marie Nonon), bestmöglich zur Geltung.
Stephane Bois, der 1997 einstimmig mit der Note „sehr gut“ das berühmte „Certificat d`Etudes Supèrieures“ für Orgel erhielt, schafft mit seinem Werk das bis heute erste und einzige Klangdokument, welches ein authentisches Zeugnis der ursprünglichen Klangvollkommenheit dieses Meisterwerks verkörpert.
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